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Aufgenommen
sind die Fotografien am Rande der Wüste Sahara im Süden
Marokkos. In atemberaubenden Landschaften erkennen wir, wie Sonne,
Wind, Hitze und Kälte das Gestein und den Fels zerfrisst
und es in Geröll, Sand, Staub und Ton verwandelt. Sichtbar
werden die unendlichen Mondlandschaften der Djebel-Saghro, einem
Landstrich der einer Erosionslandschaft gleicht. Man erfährt
die unglaubliche Vielfalt der Gebirgsstrukturen und geologischen
Formen einer Urlandschaft. Endprodukt der Erosion ist die Erde
oder auch Lehm genannt. Dieser Lehm wird durch Wind und Wasser
in die Täler transportiert. Wir tauchen ein in die Kulturlandschaft
des Qued-Draa, einer Flusslandschaft mit riesigen Palmenhainen
und paradiesischen Oasen.
Die
Musiker spielen frei und ohne Absprachen nach den Bildern. Das
Ziel ist, die Bildsprache in Töne zu verwandeln. Dies geschieht
aus dem Moment und aus der jeweiligen Stimmungslage des einzelnen
Musikers heraus.
So entsteht ein einmaliger, unvergänglicher Prozess.
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